Was der See verschweigt
Für das, was man besser nicht sieht, und für den Respekt, es trotzdem stehen zu lassen.
Im Jasmunder Wald soll einst eine Göttin in einem dunklen See gebadet haben, begleitet nur von ihrem Priester. Wer sie ungeweiht erblickte, musste sterben. Bis heute sieht man, besonders im hellen Mondschein, eine Frau mit ihren Dienerinnen zum Ufer treten und im Wasser verschwinden — und niemand darf einen Kahn oder ein Netz auf den See bringen.
Iolith zeigt einen ausgeprägten Pleochroismus: Je nach Blickrichtung durch den Kristall wechselt seine Farbe von tiefem Blauviolett zu blassem Gelbgrau. Wikinger sollen dünne Iolith-Scheiben genutzt haben, um durch Wolken hindurch die Richtung der Sonne zu bestimmen — daher der alte Beiname Wassersaphir.
Der Stein stammt aus Odisha in Indien. Geladen haben wir ihn bei Vollmond, am Ufer des Herthasees.
- Stein
- Iolith
Iolith (Cordierit), ein Magnesium-Eisen-Aluminium-Silikat - Herkunft des Steins
- Odisha, Indien
- Geladen
- am Ufer des Herthasees
bei Vollmond - Edition
- Lunation 2026-07
zuletzt 29. Juli 2026 · nächste 28. August 2026
Der Stein stammt aus Odisha, Indien und ist dort geologisch gewachsen. Geladen haben wir ihn am Ufer des Herthasees. Das sind zwei verschiedene Dinge und wir wollen sie nicht durcheinanderbringen.