Zum Inhalt springen
Edelsteine

Matronenheiligtum Görresburg

Der Mütter Segen

Für einen Dank, den man ablegen will.

Auf der Görresburg bei Nettersheim stand dreihundert Jahre lang ein Tempel für die Aufanischen Matronen: drei Frauen, nebeneinander sitzend, Fruchtkörbe in den Schößen. Rund vierzig Weihesteine wurden hier gefunden. Ein Weihestein wurde gestiftet, wenn ein Gelübde eingelöst war: votum solvit libens merito, hat sein Gelübde eingelöst, gern und nach Gebühr. Man hatte etwas versprochen für den Fall, dass es gut ausgeht. Es ging gut aus. Also zahlte man.

Ein Teil dieser Steine stammt von Beneficiarii, den an der Straße stationierten Ordnungskräften. Männer, die beruflich unterwegs waren und die Strecke kannten, ließen hier Dank in Stein hauen.

Karneol ist ein Chalcedon, den feinverteiltes Eisenoxid rot färbt. Die Römer schnitten daraus ihre Siegelringe, weil warmes Wachs an ihm nicht haften bleibt. Es ist ein Stein, mit dem man etwas verbindlich macht.

Der Stein kommt aus Madagaskar. Geladen haben wir ihn bei Vollmond zwischen den Fundamenten der Görresburg.

Ausführung

Stein
Karneol
Chalcedon, durch feinverteiltes Eisenoxid rot gefärbt
Herkunft des Steins
Madagaskar
Geladen
zwischen den Tempelfundamenten der Görresburg
bei Vollmond
Edition
Lunation 2026-07
zuletzt 29. Juli 2026 · nächste 28. August 2026

Der Stein stammt aus Madagaskar und ist dort geologisch gewachsen. Geladen haben wir ihn zwischen den Tempelfundamenten der Görresburg. Das sind zwei verschiedene Dinge und wir wollen sie nicht durcheinanderbringen.